Der kostenlose Wärmepumpenrechner hilft dir, Öl, Gas, Stromdirektheizung und Photovoltaik mit einer Wärmepumpe zu vergleichen. Du siehst nicht nur eine grobe Schätzung, sondern erkennst, welche Annahmen deine Wirtschaftlichkeit wirklich verändern.
Der Rechner vergleicht typische Heizsysteme und zeigt, wie sich Investition, laufende Kosten, Förderung und Verbrauch über die Zeit auswirken. So kannst du prüfen, ob eine Wärmepumpe gegenüber Gas, Öl, Direktstrom oder einer Kombination mit PV wirtschaftlich sinnvoll erscheint.
Du kannst Anschaffungskosten, Zusatzarbeiten und angenommene Förderungen einordnen, statt nur mit einem pauschalen Gerätepreis zu rechnen.
Jahresarbeitszahl, Stromkosten und bisheriger Wärmebedarf zeigen, ob die laufenden Kosten realistisch sinken oder steigen.
Der Rechner macht sichtbar, wann sich Mehrkosten rechnerisch ausgleichen und welche Variante langfristig günstiger wirkt.
Starte mit deinen heutigen Heizkosten oder deinem geschätzten Wärmebedarf. Danach passt du die wichtigsten Hebel an: Investitionskosten, Förderung, Strompreis, Jahresarbeitszahl und optional PV-Nutzung. Prüfe nicht nur ein Ergebnis, sondern mehrere Szenarien.
Ob sich eine Wärmepumpe lohnt, hängt selten an einer einzigen Zahl. Entscheidend ist die Kombination aus Gebäudezustand, Vorlauftemperatur, Wärmebedarf, Strompreis, Investitionskosten, Förderung und möglicher PV-Nutzung. Genau deshalb ist ein Vergleich mehrerer Annahmen hilfreicher als ein pauschaler Durchschnittswert.
Der Rechner soll sichtbar machen, welche Eingabe das Ergebnis wirklich verändert. Wenn schon eine kleine Änderung beim Strompreis, bei der Jahresarbeitszahl oder bei den Investitionskosten die Amortisation verschiebt, ist das ein wichtiges Signal für die Entscheidung.
Altbau, Heizkörper, Vorlauftemperatur und Sanierungsstand bestimmen, ob eine Wärmepumpe effizient arbeiten kann.
Ein Zuschuss verbessert die Rechnung, ersetzt aber keine saubere Prüfung der Gesamtkosten und laufenden Stromkosten.
Photovoltaik kann helfen, aber nur wenn Eigenverbrauch, Lastprofil und Anlagenkonzept zusammenpassen.
Der Rechner ist besonders nützlich, wenn du noch nicht sicher bist, ob die Wärmepumpe gegenüber Gas, Öl oder Direktstrom wirtschaftlich Sinn ergibt. Er hilft auch, wenn du ein Angebot prüfen willst und besser verstehen möchtest, welche Annahmen dahinterstehen.
Für die Finanzierung der verbleibenden Investition ist anschließend der Kreditrechner der passende nächste Schritt. Für die reine Zuschussfrage hilft der KfW-Förderrechner.
Starke Wärmepumpen-Seiten arbeiten nicht nur mit groben Durchschnittskosten. Sie führen Nutzer zu den technischen Kernfragen: Wie hoch ist die Heizlast? Welche Vorlauftemperatur braucht das Gebäude? Welche Jahresarbeitszahl ist realistisch? Diese drei Werte entscheiden oft stärker über die Wirtschaftlichkeit als der reine Gerätepreis.
Konservativ rechnen: höhere Vorlauftemperatur, vorsichtige Jahresarbeitszahl und mögliche Zusatzkosten für größere Heizkörper berücksichtigen.
Geringerer Wärmebedarf, bessere Heizflächen und Förderung können die Amortisation deutlich verbessern.
PV-Strom kann helfen, aber nur wenn Eigenverbrauch, Speicher, Lastprofil und Strompreis realistisch angesetzt werden.
Besonders gut sind die Chancen bei niedrigen Vorlauftemperaturen, gut eingestellten Heizflächen, moderatem Wärmebedarf, sinnvoller Förderung und einem realistischen Strompreis. PV-Eigenverbrauch kann die Rechnung zusätzlich verbessern.
Vorsicht ist sinnvoll, wenn das Haus sehr hohe Vorlauftemperaturen braucht, kaum gedämmt ist, Heizkörper knapp dimensioniert sind oder wichtige Umbaukosten noch nicht im Angebot enthalten sind.
Die Wirtschaftlichkeit hängt stark von deinem Gebäude und deinen Preisen ab. Eine pauschale Jahresarbeitszahl oder ein pauschaler Strompreis kann das Ergebnis deutlich verzerren.
Förderung reduziert die Investitionskosten, Finanzierung verteilt die verbleibenden Kosten über die Zeit. Deshalb lohnt es sich, Förderung und Kreditrate getrennt zu prüfen und danach gemeinsam zu bewerten.
Die Heizlast zeigt, welche Wärmeleistung dein Gebäude an kalten Tagen benötigt. Ohne realistische Heizlast kann eine Wärmepumpe zu groß, zu klein oder wirtschaftlich falsch eingeschätzt werden.
Die Jahresarbeitszahl, kurz JAZ, beschreibt das Verhältnis von erzeugter Wärme zu eingesetztem Strom über ein Jahr. Eine höhere JAZ senkt die Stromkosten und verbessert die Wirtschaftlichkeit.